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Peter Erlenwein: 'Und sah die Himmel offen' Lesung

Spiritualität diesseits und jenseits von Religion

Erzählungen, Stimmen, Reflexionen

 

 Das Buch zur Lesung  besticht durch sein postmodernes integratives Verständnis von Spiritualität und Religion.(Prof. M. von Brück)

Termine:

 Sa. 23.3.017 Buchmesse  Leipzig 18.30 Uhr Alte Handelsschule, Gießerstr. 75, Raum 307

 

Vielerorts in der Welt sind politisch-ökologische Aktivitäten in Verbindung mit spiritueller Gemeinschaft Ausdruck eines neuen, wachen mystischen Bewußtseins. Das gilt auch für den Dialog zwischen einer a-theistischen Postmoderne und den (monotheistischen) Religionen der Welt. Alte Ordnungsschemata wie konservativ/progressiv, liberal/reaktionär, links/rechts erweisen sich als untaugliche Instrumentarien im Umgang mit den komplexen politischen, sozialen wie religiösen Gegebenheiten unserer Zeit. Die Verknüpfung irdischer mit geistlichen Belangen ist für viele Menschen daher unabdingbar geworden: die Erkenntnis der Einheit der Welt ist nicht mehr rücknehmbar. Ob Greenpeace, Zenmeditation oder interkulturelle Friedensarbeit- die Wahrheit, dass der spirituelle Herzraum jedes Glaubens nicht notwendig an ein religiöses oder atheistisches System gebunden sein muß noch an eine entsprechende Sprache, ist ein entscheidender Schritt  in den Raum eines ganzheitlichen  Denkens und Handelns. Deutlicher denn je zeigt auch der Klimawandel, dass die Menschheit immer eingebunden bleibt in die  kosmischen Entwicklungszyklen lebendiger Formen der Schöpfung- ob Pflanze, Tier, Landschaften, Städte oder Galaxien: Teil und Ganzes eines ebenso großen wie geheimnisvollen evolutionären Prozesses des Universums. Das  Buch mit seinen vielen Stimmen und Reflexionen ist Ausdruck dieses Geistes: ‚Und sah die Himmel offen‘, wie es in den Evangelien heißt.
 
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